Zu wenig Frauen in der Politik

News   •   Nov 09, 2018 13:21 CET

Seit 100 Jahren existiert in Deutschland das Frauenwahlrecht.
Der Anteil an Frauen in der Politik ist aber immer noch verhältnismäßig gering – im Brandenburger Landtag liegt er bei 36 Prozent, im Barnimer Kreistag bei knapp unter 30 Prozent, in den Kommunalparlamenten durchschnittlich sogar nur bei 23,3 Prozent. Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, wird zwischen 12. und 30. November 2018 die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ in den Räumlichkeiten der Kreisvolkshochschule Barnim, Fritz-Weineck-Straße 36, 16227 Eberswalde, zu sehen sein.

„Die Geschichte des Frauenwahlrechts zeigt, wieviel Engagement nötig war und ist, um die Rechte auf gleichberechtigte Teilhabe von Frauen durchzusetzen“, erklärt Dr. Sylvia Setzkorn, Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration beim Landkreis Barnim. „Wir müssen auch heute wieder für unsere Rechte, Gleichstellung und Demokratie kämpfen.“

Auf 17 Plakaten werden Lebensbilder von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt – den vier weiblichen Mitgliedern des Parlamentarischen Rates. Sie erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen. Die Ausstellung würdigt das politische Engagement, das die vier politischen Weggefährtinnen in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben.

Gleichstellungsbeauftragte und Netzwerk gegen Gewalt an Frauen schließen sich Aufruf an

Um das Anliegen der Förderung von Frauen in der Politik zu stärken, schließt sich zudem das Barnimer Netzwerk gegen Gewalt an Frauen dem Aufruf „Mehr Frauen in die brandenburgische Politik!“ an, den die Landesgleichstellungsbeauftragte sowie die Landtagsabgeordneten Kristy Augustin (CDU), Ina Muhß (SPD), Diana Bader (Die Linke) und Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Ziel des Aufrufes ist es, alle Parteien im Land Brandenburg dazu zu bewegen, mehr Frauen für die Wahlen aufzustellen. Im kommenden Jahr finden in Brandenburg Kommunalwahlen, Europawahl und Landtagswahl statt.

Das Barnimer Netzwerk gegen Gewalt an Frauen hat für die Erhöhung des Frauenanteils in der Politik zudem eigene Strategien entwickelt. „Frauen können sich auf vielen Wegen in die Politik einbringen: Sie entscheiden mit ihrer Stimme bei jeder Wahl, sie können sich als sachkundige Einwohnerinnen in die Kommunalpolitik einbringen, sie können sich über eine Frauenliste aufstellen und wählen lassen, ihre Perspektive in Gremien und Parteien einbringen. Demokratie braucht viele Meinungen“, fasst Dr. Sylvia Setzkorn, Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration beim Landkreis Barnim, das Ergebnis zusammen.

Als konkrete Maßnahmen schlägt das Netzwerk etwa Kurse zur politischen Bildung, Mentoring-Programme, Rhetorik-Trainings oder auch Besuche des Landtags vor, um Frauen zu ermutigen, in die Politik zu gehen.

Für Monika von der Lippe, Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern, braucht es mehr Frauen in der Politik, „um ihre Lebenserfahrungen in die politischen Entscheidungen einbringen zu können“. „Je größer die Vielfalt der Perspektiven, desto besser ist die Politik“, ist sie sich sicher.

„Wir müssen handeln: Frauen sind die Hälfte der Bevölkerung und sind bis heute in der Politik unterrepräsentiert“, ergänzt Margitta Mächtig, Landtags- und Kreistagsabgeordnete aus dem Barnim.

Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ in der Barnimer Kreisvolkshochschule ab 12. November zu sehen

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Schwanebecker Oberschüler beziehen neues Gebäude

Pressemitteilungen   •   Nov 07, 2018 15:29 CET

Landkreis Barnim investiert über 7 Millionen Euro

Verkehrserziehung für Geflüchtete

News   •   Nov 05, 2018 15:28 CET

Jugendlichen sollen ganz praktisch Sprache und Verkehrsregeln lernen

Sichtbar im Straßenverkehr

News   •   Nov 02, 2018 14:19 CET

Barnimer Straßenverkehrsbehörde schreibt Mal- und Fotowettbewerb für Kinder und Erwachsene aus

Barnimer sollen sichtbarer werden

News   •   Okt 30, 2018 09:48 CET

Das Netzwerk Verkehrssicherheit und das Forum Verkehrssicherheit Brandenburg initiieren in diesem Jahr erstmalig vom 6. bis 8. November 2018 die landesweiten Tage der Sichtbarkeit. Alle Akteure der Verkehrssicherheitsarbeit sind aufgerufen, innerhalb dieser Tage eigene Aktionen durchzuführen.

Die Barnimer Straßenverkehrsbehörde hat zusammen mit den Kommunen und weiteren Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit vielfältige Aktionen im Landkreis vorbereitet. Neben der umfassenden Information über diverse Medien wird es Informationsstände auf zentralen Plätzen und gut frequentierten Verkehrswegen geben. Ebenso wird es einen Foto-/Malwettbewerb geben.

„Die Barnimer Straßenverkehrsbehörde führt seit Jahren zahlreiche Aktionen zur Unfallprävention durch“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Straßenverkehrsbehörde. „Die Erfahrungen damit seien durchweg positiv, so konnten Unfälle etwa auf Schulwegen signifikant gesenkt werden.

„Wir möchten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass Fußgänger und Radfahrer aktiv etwas für ihre eigene Sicherheit tun können. Ausgerüstet mit reflektierenden Materialien und guter Beleuchtung am Fahrrad, ist man für Kraftfahrer bei Dunkelheit deutlich früher erkennbar“, erklärt Marie Hensch vom Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg.

„Bei Dunkelheit ist das Unfallrisiko etwa dreimal höher als am Tag. Wer sich sichtbar macht, kann sein Unfallrisiko reduzieren“, weiß auch Kerstin Pfetsch vom Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg.

Die „Landesweiten Tage der Sichtbarkeit“ werden vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und dem Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg gefördert. Unterstützt wird die Aktion außerdem vom ADAC Berlin-Brandenburg, der DEKRA Automobil GmbH und den Verkehrssicherheitskampagnen „Lieber sicher. Lieber leben.“ sowie „Runter vom Gas“.
Das „Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg“ und das „Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg“ stellen zahlreiche Materialien für die Aktionen vor Ort zur Verfügung, u. a. die Broschüre „Sicherheit durch Sichtbarkeit“, Aktions-plakate und reflektierende Give-Aways.

Landesweite Aktion zur Verkehrssicherheit vom 6. bis 8. November 2018

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Ehrenamtliche Helfer aus dem Barnim üben den Katastrophenfall

News   •   Okt 19, 2018 13:16 CEST

Gemeinsame Ausbildung der Hilfsorganisationen und des Rettungsdienstes

Qualitätssiegel für Integrierte Regionalleitstelle NordOst in Eberswalde

Pressemitteilungen   •   Okt 18, 2018 16:06 CEST

Mitarbeiter bearbeiten jährlich 245.000 Telefonanrufe

Mehr Verkehrssicherheit für den Nachwuchs

News   •   Okt 15, 2018 16:52 CEST

In dem Verkehrssicherheitsprojekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ des Landkreises Barnim konnten bereits in der Vergangenheit zahlreiche Schüler zu einem sichereren Schulweg beitragen. In diesem Herbst wurde das Projekt nun an zwei weiteren Schule fortgeführt. Anfang Oktober wurde mit einer 6. Klasse der Georg-Büchner Grundschule das Schulumfeld in Joachimsthal erkundet. In dieser Woche folgte nun ein weiterer Projekttag in der Grundschule an der Panke in Zepernick.

„Das verkehrssichere Kind gibt es nicht, vielmehr kann die Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg nur dann verbessert werden, wenn der Verkehrsraum und Verkehrsfluss kindersicher organisiert und gestaltet werden“, macht Marcel Kerlikofsky, Leiter der Straßenverkehrsbehörde, deutlich. Kinder seien aufgrund ihres Alters, ihrer geringen Größe und mangelnden Erfahrungen mit dem Straßenverkehr auf dem Schulweg besonders gefährdet. Sie erlebten den Verkehr völlig anders als Erwachsene. „Die Kleinen nehmen ihn eher spielerisch und beiläufig wahr, ohne dass ihnen die Gefahren immer bewusst sind“, so Kerlikofsky weiter.

Mit dem Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ engagiert sich die Straßenverkehrsbehörde bereits seit Jahren in der Verkehrsunfallprävention. Das Projekt fördert das Bewusstsein für den sicheren Schulweg, die Einhaltung von Verkehrsregeln sowie die Reduzierung von Problemstellen. Dabei werden die Schüler, Lehrer, Eltern und zuständigen Behörden eingebunden.

Bisher hat die Straßenverkehrsbehörde 29 Projekttage mit über 600 Schülern im Landkreis Barnim durchgeführt. Seitdem konnten bauliche Anpassungen und verbesserte Verkehrsregelungen auf den Schulwegen, vor den Einrichtungen oder im Freizeitbereich (Spielplätze) herbeigeführt werden.

Mit diesem Engagement ist das Projekt für den DEKRA Award 2018 in der Kategorie Sicherheit im Verkehr nominiert

Weitergehende Informationen sind unter: www.barnim.de/ruecksicht zu finden.

Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ geht in die nächste Runde

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Rettungsdienst eröffnet neue Rettungswache

News   •   Okt 11, 2018 16:06 CEST

RTW künftig in Zerpenschleuse stationioniert

Zahlungsprogramme werden umgestellt

Pressemitteilungen   •   Okt 10, 2018 17:25 CEST

Das Grundsicherungsamt und das Verbraucherschutz- und Gesundheitsamt, Sachgebiet Gesundheits- und Sozialdienst, in der Kreisverwaltung Barnim erhalten eine neue Software, um den Zahlungsverkehr mit Bürgern abzuwickeln. „Der Aufwand der Mitarbeiter für den Zahlungsverkehr verringert sich erheblich“, erklärt Ines Vandrey, die für die Projektabwicklung innerhalb der Kreisverwaltung zuständig ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind jedoch einige Vorbereitungsarbeiten nötig. So werden alle Mitarbeiter der beiden Ämter in der Woche vom 16. bis 19. Oktober 2018 geschult. In der Zeit vom 22. Oktober bis 2. November 2018 müssen dann alle Hilfefälle mit den erforderlichen Daten neu in die Software eingegeben werden. In dieser Zeit sollen die Mitarbeiter nur die Dateneingabe vornehmen.

Für Notfälle werden während dessen am Counter Mitarbeiter eingeteilt, die die Anliegen der Bürger entgegennehmen. Eine Sprechzeit der eingebenden Mitarbeiter in dieser Zeit ist nicht vorgesehen. Ab dem 5. November 2018 werden die Mitarbeiter dann wieder wie gewohnt für den Bürgerverkehr zur Verfügung stehen.

Bis zur endgültigen Umstellung im Januar 2019 wird das System schließlich getestet.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Grundsicherungsamt sowie Verbraucherschutz- und Gesundheitamt zeitweise nur eingeschränkt erreichbar

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Über Landkreis Barnim

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Der Landkreis Barnim ist benannt nach dem Höhenzug Barnim zwischen dem Eberswalder und dem Berliner Urstromtal.
Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.
Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt. Auch die Förderung von Kultur und Sport gehört zu den freiwilligen Aufgaben.

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