Landkreis Barnim folgen

Auf Wirtschaftstour durch die Region

News   •   Sep 27, 2018 15:09 CEST

Tom Brodhagen (v.r.) erklärt Landrat Daniel Kurth und Handelskammer-Präsident Wolf-Harald Krüger seine Geschäftsidee. Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

In seiner Antrittsrede hatte Barnims Landrat Daniel Kurth versprochen, sich verstärkt der Wirtschaft zu widmen. Nun hat sich Kurth gemeinsam mit Wolf-Harald Krüger, dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) auf Kreisreise begeben und dabei vor allem Handwerksmeister besucht. Die Reise stand dabei unter dem Thema: Meister – (D)eine Zukunft? „Der Barnim ist geprägt von mittelständischer Wirtschaft und Handwerk“, erklärte der Landrat. Diese Betriebe seien unser Rückgrat und benötigten deshalb besondere Aufmerksamkeit.

Handwerkskammer-Präsident Wolf-Harald Krüger indes hob die gute Zusammenarbeit hervor, die es bereits in den vergangenen Jahren gegeben habe. „Es wäre schön, wenn wir diese noch vertiefen können und dabei vielleicht auch die eine oder andere Kooperation herausspringt, mit der wir unseren Mitgliedsfirmen unter die Arme greifen können“, sagte er.

Zu den besuchten Betrieben gehörte unter anderem die Tischlerei „Eberholz-Design“ von Tom Brodhagen. Der Absolvent der HNEE will in der Region mit Vollholz-Möbeln in Kleinserie oder sogar in Einzelstücken Fuß fassen. Dabei ist er auf der Suche nach einem geeigneten Standort. „Industriehallen sind in Eberswalde mittlerweile nur noch sehr schwer zu bekommen“, wusste er zu berichten.

Für Henry Köhler, seit 25 Jahren Kraftfahrzeugtechnikmeister, steht indes das Thema Nachwuchs weit oben auf der Agenda. „Es ist nur noch schwer, gute Auszubildende und gute Fachkräfte zu finden“, hat auch er mitbekommen.

Mihail Grinevic hat sich 2013 als Installateur- und Heizungsbaumeister selbstständig gemacht. Trotz vieler Schwierigkeiten im Handwerk bereut er den Schritt nicht. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, sagte er.

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Für Landrat Daniel Kurth gab es bei diesen Besuchen zahlreiche Hinweise. „Wir helfen wo wir helfen können“, sagte er im Nachgang. Auch das Format hob er positiv hervor. Er hoffe, man werde mit der Handwerkskammer noch öfter durch die Region fahren, um heimische Betriebe zu besuchen.

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