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Foto: Landeskommando Brandenburg 2021
Foto: Landeskommando Brandenburg 2021

News -

Bundeswehr unterstützt weiter im Kampf gegen das Covid-19-Virus

Die Bundeswehr unterstützt deutschlandweit die zuständigen Behörden im Rahmen der Amtshilfe seit vielen Monaten im Kampf gegen COVID-19.
Auch im Landkreis Barnim sind seit 22. April vergangenen Jahres Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.

Bis dato hat die Bundeswehr das Gesundheitsamt mit 20 Kameradinnen und Kameraden des Fernmeldebataillons 610 Prenzlau vorrangig bei der Kontaktnachverfolgung und Tagebuchabfrage unterstützt.
Inzwischen unterstützen fünf weitere Soldaten die Logistik im Impfzentrum Eberswalde. Und ganz aktuell sind 20 Kameradinnen und Kameraden der 2. Logistikkompanie 161 Delmenhorst in mobilen Teams im Landkreis Barnim unterwegs und führen Schnelltests in Alten- und Pflegeinrichtungen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe durch.

Der Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Oberst Olaf Detlefsen, nutzte einen Besuch der Kameraden am Donnerstag, um sich ein Bild zu machen.

Nach einer Einweisung in die aktuelle COVID-19-Lage im Landkreis Barnim durch Landrat Daniel Kurth fand ein Austausch mit dem Regionalvorstand der Johanniter Unfallhilfe, Ralf Opitz, zur Bundeswehrunterstützung im Impfzentrum statt.
„Als die Hilfsorganisation, die hier in Eberswalde mit der operativen Leitung des Impfzentrums betraut ist, sind wir über die personelle Unterstützung durch die Bundeswehr sehr dankbar. Die Soldatinnen und Soldaten, die hier im Einsatz sind, verstärken unser Team mit viel Engagement und Tatkraft.“, so Opitz.

Gut eine Stunde später wurde Oberst Detlefsen vor dem Eberswalder Altenpflegeheim Freudenquell vom Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal als Träger des Heimes, Martin Wulff, begrüßt.
Die Einrichtung ist eine von vielen Alten- und Pflegeheimen, in denen die Bundeswehr in Form von mobilen Testteams Schnelltests durchführt. „Die Soldaten sind eine unglaubliche Entlastung für das Pflegepersonal, das in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auch an seine Belastungsgrenzen kommt. Durch die Unterstützung bleibt wieder mehr Zeit für den eigentlichen Auftrag, nämlich die Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner.“, zeigt sich auch Wulff dankbar und verheimlicht nicht, dass er sich über eine Verlängerung des Einsatzes freuen würde.

Landrat Kurth unterstrich die Aussagen: „Die derzeit sinkenden Infektionszahlen dürfen uns nicht zum Leichtsinn verleiten.“ Insbesondere die herannahenden Virus-Mutationen mit einem Vielfachen des bisherigen Infektionspotenzials treiben ihm Sorgenfalten ins Gesicht. „Impfen ist jetzt eine unglaublich wichtige Sache, insbesondere in den Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeeinrichtungen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen. Aber auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und ihre Praxisteams sind Tag für Tag dem Infektionsrisiko ausgesetzt und müssen dringend geimpft werden um die Versorgung der Patienten in der Fläche aufrechterhalten zu können“, macht Kurth deutlich. Momentan hat der Landkreis noch keine ernsthaften Einflussmöglichkeiten, da die gesamte Impfstrategie vom Land und der Kassenärztlichen Vereinigung gesteuert wird. „Aber sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht und man uns lässt, werden wir das Impfgeschehen hier vor Ort optimieren können. Ziel muss es sein, die Impfquote deutlich zu erhöhen. Denkbar sind beispielsweise exklusive Impftage für besondere Berufsgruppen oder kommunale Impftage vor Ort in den Städten und Gemeinden“, blickt der Landrat in die Zukunft.

Der Kommandeur zeigte sich am Ende des Tages und einen negativen Schnelltest später – durchgeführt von einem Kameraden im Freudenquell - beeindruckt vom Krisenmanagement des Landkreises und verabschiedete sich mit der Zusage: „Da der Landkreis weiteren Unterstützungsbedarf angemeldet hat, werde man den Einsatz selbstverständlich verlängern, allerdings mit Blick auf die rückläufigen Infektionszahlen vorübergehend in reduzierter Mannstärke.“

Fotos:

Foto: Landeskommando Brandenburg 2021

Foto 1: Oberst Detlefsen und Landrat Kurth im Gespräch mit Soldaten im Impfzentrum

Foto 2: Eine Dame berichtet im Warteraum des Impfzentrums über Ihre Erfahrung mit der 116117

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