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Land Brandenburg stimmt Finanzierung für Ahrensfelder Ortsumgehung zu

Barnims Landrat Daniel Kurth begrüßt die Einigung von Berlin und Brandenburg bei der Finanzierung der Troglösung als Ortsumgehung für Ahrensfelde. „Das ist ein wertvoller Schritt in die richtige Richtung und eine gute Nachricht für alle Ahrensfelder“, erklärt Kurth. Nun liege es in den Händen des Bundes. Auch die Tatsache, dass der Landesbetrieb Straßenwesen seine Planungen für den Ausbau im vergangenen Jahr trotz noch fehlender Finanzierungvereinbarung weiter fortgesetzt habe, wertet der Landrat als weitsichtig. „Das spart Zeit in den ohnehin bedauerlich langen Planungsprozessen“, ist er sich sicher. Das Land habe erkannt, dass die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen vor allem am Berliner Rand beschleunigt realisiert werden müssen.“

Das Land Brandenburg hatte der Finanzierungsvereinbarung zur Realisierung der Ahrensfelder Ortsumgehung als Troglösung vergangene Woche zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nun dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Zustimmung vorgelegt, wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in einer Presseinformation mitteilte. Parallel dazu wurden seit Herbst letzten Jahres die Planungen für den Bau der Ortsumgehung Ahrensfelde beim Landesbetrieb Straßenwesen wiederaufgenommen.

Für die Anwohner hatten sich Brandenburg und Berlin in der Vergangenheit für eine Troglösung beim Bau der neuen Trasse ausgesprochen, obwohl der Bundesrechnungshof und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zu teuer bewertet hatten. Beide Länder sicherten in einer Finanzierungsvereinbarung zu, sich die Mehrkosten teilen zu wollen.

Die Troglösung ist aus Sicht von Berlin und Brandenburg erforderlich, um den Lärm zu mindern und die historisch gewachsenen Strukturen und barrierefreie Verbindungen zwischen Ahrensfelde und Berlin zu erhalten.

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