Pressemitteilung -
Besuch bei der Tafel Bernau
Landrat informiert sich vor Ort über Arbeit und Rahmenbedingungen
Der Landrat des Landkreises Barnim hat heute die Tafel in Bernau besucht und sich dabei persönlich ein Bild von der Arbeit der Einrichtung gemacht. Anlass für den Besuch war eine Weihnachtskarte des Geschäftsführers der Tafel Bernau, Peter Raske, in der dieser dem Landrat für die Unterstützung dankte. Aus dem anschließenden Austausch entwickelte sich die Verabredung zu einem Vor-Ort-Termin.
Im Rahmen des Besuchs berichteten Peter Raske, Geschäftsführer der Bernauer Tafel, und Vereinsvorständin Christine Löffelbein ausführlich über das Konzept der Tafelarbeit. Dabei machten sie deutlich, dass jede Tafel eigenständig organisiert sei und ihre Angebote an die jeweiligen örtlichen Bedingungen anpasse. In Bernau werde besonderer Wert auf einen menschenwürdigen und respektvollen Umgang mit den Kundinnen und Kunden gelegt. Ergänzt werde dies durch niedrigschwellige Angebote, unter anderem durch Kooperationen mit sozialen Partnern wie der Volkssolidarität.
Nach Angaben der Tafel Bernau werden aktuell rund 1.500 Familien in Bernau und der Umgebung unterstützt. Dank einer weiterhin hohen Spendenbereitschaft stehen ausreichend Lebensmittel zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Logistik zunehmend aufwendiger.
Der Landrat nutzte den Besuch zudem, um die im Jahr 2022 errichtete Halle zu besichtigen, in der die Tafel nach einem erforderlich gewordenen Umzug ihre Arbeit fortsetzt. Zu den derzeitigen Herausforderungen zählen unter anderem die Inbetriebnahme der Küche in der Halle sowie noch ausstehende Pflasterarbeiten auf dem Gelände.
Der Landkreis Barnim unterstützt die Arbeit der Tafel Bernau mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro. Der Landrat bedankte sich im Rahmen des Besuchs ausdrücklich für das außerordentliche ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer, die die Arbeit der Tafel tagtäglich ermöglichen. Die Tafel Bernau leiste einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung armutsbetroffener Menschen und sei ein fester Bestandteil des sozialen Netzes im Landkreis.
Robert Bachmann
Pressesprecher