Pressemitteilung —
Landkreis Barnim bringt Änderung der Hauptsatzung auf den Weg
Kreistag soll über Schaffung einer weiteren Beigeordnetenstelle beraten
Der Landkreis Barnim bringt eine Änderung seiner Hauptsatzung auf den Weg. Mit der geplanten Satzungsänderung sollen die rechtlichen Voraussetzungen für die Schaffung einer weiteren Beigeordnetenstelle geschaffen werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll dem Kreistag in seiner Sitzung am 23. September 2026 zur Entscheidung vorgelegt werden.
Landrat Daniel Kurth: "Die Aufgaben der Landkreise haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Neue gesetzliche Vorgaben, eine stetig steigende Komplexität insbesondere im Sozialbereich, wachsende Erwartungen an die Verwaltung sowie die Bewältigung unterschiedlichster Krisenlagen verlangen nach einer modernen und leistungsfähigen Führungsstruktur. Mit der geplanten Erweiterung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, den Landkreis Barnim auch künftig effizient, verlässlich und zukunftsorientiert zu steuern."
Mit der vorgeschlagenen Änderung reagiert der Landkreis auf die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Anforderungen an die kommunale Verwaltung. Neue gesetzliche Vorgaben, eine zunehmende fachliche Komplexität sowie die Bewältigung gesellschaftlicher und regionaler Herausforderungen erfordern aus Sicht des Landkreises eine stärkere strategische Steuerung und eine leistungsfähige Verwaltungsspitze. Zugleich soll eine weitere Beigeordnetenstelle die Vertretungsregelungen stärken und die Handlungsfähigkeit des Landkreises dauerhaft sichern.
Vorgesehen ist, die zusätzliche Beigeordnetenstelle dem Dezernat für Jugend, Gesundheit und Soziales zuzuordnen. Damit würde ein Bereich gestärkt, der nicht nur zu den zentralen Säulen der kommunalen Daseinsvorsorge zählt, sondern zugleich den größten Ausgabenblock des Kreishaushaltes umfasst.
Die Änderung der Hauptsatzung schafft zunächst ausschließlich die rechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer weiteren Beigeordnetenstelle. Über die Satzungsänderung entscheidet der Kreistag in seiner Sitzung am 23. September 2026.
Robert Bachmann
Pressesprecher