Pressemitteilung -
Lockerung bedeutet nicht Sorglosigkeit
Landrat Daniel Kurth begrüßt den Entschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder zu einer leichten aber vor allem schrittweisen Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen.
Ab Mai wird unter anderem stufenweise der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Einzelhandelsgeschäfte öffnen bereits in dieser Woche ihre Türen für die Kundschaft.
„Allerdings dürfen uns die Lockerungen nicht zur Sorglosigkeit verleiten“, mahnt Kurth. „Wir haben in den letzten Wochen viel erreicht. An dieser Stelle muss man der Bevölkerung sehr für die an den Tag gelegte Disziplin danken. Wir dürfen diese Erfolge jetzt aber nicht verspielen.“
Seit Ende Februar ist die Zahl der positiv laborbestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Barnim auf aktuell 300 angestiegen, Tendenz weiter steigend. Das Infektionsgeschehen hat bei uns noch nicht so nachgelassen, wie es anderswo der Fall ist.
Dazu hat der Landkreis schon 11 Sterbefälle zu beklagen. „Das sind 11 Fälle zu viel“, steht für Landrat Kurth außer Frage. „Es muss weiter unser aller Bestreben sein, die Ausbreitung der Infektion einzudämmen. Hier ist jede und jeder Einzelne gefordert, die Hygiene- und Abstandsregeln auch weiterhin peinlich genau einzuhalten.“ Mit den Lockerungen der Einschränkungen in den nächsten
Tagen und Wochen ist nochmal besondere Vorsicht geboten.
Deshalb schließen sich Landrat Daniel Kurth und die amtierende Amtsärztin Katharina Deja den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes an, in Bus, Bahn und beim Einkauf sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken zu tragen. So schützen sich die Menschen gewissenmaßen gegenseitig.
„Die wenig verfügbaren zertifizierten Schutz-Masken sollen allerdings ausschließlich
den Beschäftigten im Gesundheitswesen vorbehalten sein“, bittet Kurth.
Themen
Regionen
Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.
Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.