Landkreis Barnim folgen

Schwarzarbeit aufgedeckt

Pressemitteilung   •   Jul 25, 2019 16:37 CEST

Der Landkreis Barnim hat in Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Frankfurt (Oder) in den vergangenen Wochen mehrere Kontrollen durchgeführt und dabei zahlreiche Schwarzarbeiter aufgegriffen. Zumeist handelte es sich dabei um englische Firmen mit osteuropäischen Wanderarbeitern, die bauliche Dienstleistungen wie etwa Pflasterarbeiten auf Grundstücken anboten, heißt es von Seiten der Behörden.

Auch Verbindungen zu illegalen Ablagerungen von Bauschutt werden derzeit von den Behörden in diesem Zusammenhang geprüft. Insbesondere wird hier auf die Notwendigkeit der ordnungsgemäßen Entsorgung von auf Baustellen anfallenden Abfällen hingewiesen. Bauherren sind verpflichtet, sich in jedem Fall entsprechende Entsorgungsnachweise aushändigen zu lassen und diese für die Dauer von zwei Jahren aufzubewahren.

Ein Verstoß hiergegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Können illegale Ablagerungen einer Baustelle beziehungsweise einem Bauherren zugeordnet werden, drohen sogar drastische Strafen bis zu 50.000 €.

In Folge der Kontrollen wurde nun eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Zollbehörde, Polizei, Ordnungsamt und Bodenschutzamt des Landkreises Barnim gebildet. Ziel ist es, etwaige kriminelle Machenschaften wirksam zu unterbinden und somit die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis vor möglichen Betrugsdelikten zu schützen.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

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