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Weiterbildung für Barnimer Gefahrstoffeinheit

Pressemitteilung   •   Mai 10, 2021 16:57 CEST

Das Foto zeigt einen Teil der Gefahrstoffeinheit mit dem Abrollbehälter Gefahrgut. Foto: Andreas Möller

Ehrenamtliche Feuerwehrleute aus dem Landkreis Barnim absolvieren Fortbildung zu Gefahrguteinsätzen

Am vergangenen Donnerstag, 06. Mai bildeten sich zwölf Barnimer Feuerwehrleute der Gefahrstoffeinheit für Gefahrguteinsätze fort. Das PCK lud zu dieser Fortbildung nach Schwedt ein. Ausbildungsobjekt war ein Zug, der speziell für die Simulation von Unfällen mit gefährlichen Gütern konstruiert wurde. Was zu tun ist, wenn solch ein Zug Leck schlägt oder verunfallt, war Thema des Tages.

Tagtäglich werden verschiedenste Waren mit LKW oder Güterzügen quer durch Deutschland transportiert. Manche Waren sind sogenannte Gefahrfahrstoffe oder -güter. Von ihnen könnte bei der Lagerung oder beim Transport eine Gefahr für die Umwelt oder die Gesundheit von Menschen und Tieren ausgehen. Es befinden sich darunter ganz alltägliche Dinge wie Benzin, Reinigungsmittel oder Pestizide. Verunfallt ein Gefahrguttransport, könnte er Leck schlagen und die Gefahrgüter austreten. Die herbeigerufenen Feuerwehrleute müssen neben guter Ausrüstung über einen hohen Wissenstand zur Abarbeitung solcher Unglücksfälle verfügen.

Die Gefahrstoffeinheit (GSE) des Landkreises Barnim ist genau für solche Fälle ausgerüstet. Kernstück der Einheit ist der Abrollbehälter Gefahrgut – ein Container, der mit einer Vielzahl von Spezialtechnik bestückt ist. Darunter auch für solche Situationen, in denen Gefahrstoffe in fester, flüssiger oder gasförmiger Form austreten können. Was es bei diesen Einsätzen alles zu beachten gilt, lernen Feuerwehrleute auf zahlreichen Lehrgängen. Fortbildungen wie in Schwedt vertiefen das Wissen und sind wichtig, weil es neben dem Retten von Menschen, Tieren und dem Schutz der Umwelt auch um die Sicherheit der Feuerwehrleute selbst geht.

Die Teilnehmer aus dem Barnim sind freiwillige Feuerwehrleute aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises. Zusammen mit den Kollegen aus der Uckermark lernten sie bei dieser Ausbildung u.a., woran man erkennt, was in den verschiedenen Kesselwaggons transportiert wird, welche Armaturen bedient werden müssen und welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Eigens für diese Ausbildung stellte die Deutsche Bahn ihren Gefahrstoffzug zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktionierte gut. Weitere Fortbildungen werden stattfinden.

Hinweis: Möchten auch Sie dabei sein, wenn es darum geht, schnell anderen Menschen zu helfen? Machen Sie einfach mit! Engagieren Sie sich ehrenamtlich in der Feuerwehr in Ihrer Nähe oder in einer der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz. Für Kontaktinformationen wenden Sie sich an bevoelkerungsschutz@kvbarnim.de

Robert Bachmann
Pressesprecher