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Foto: Landkreis Barnim/Robert Bachmann
Foto: Landkreis Barnim/Robert Bachmann

Pressemitteilung -

Schulstart in Eberswalde

Neue Oberschule in der Barnimer Kreisstadt feierlich eröffnet

Der Barnim macht Schule! Aufgrund kontinuierlich steigender Bedarfe investiert der Landkreis in den kommenden Jahren massiv in den Ausbau der Schulkapazitäten. Erste Ergebnisse sind bereits jetzt zu sehen. Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres die neue Oberschule Eberswalde feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Landrat Daniel Kurth, Bürgermeister Götz Herrmann, dem Kreistagsabgeordneten und Vorsitzenden des Bildungsausschusses Sven Weller sowie dem stellvertretenden Leiter des Staatlichen Schulamtes Frankfurt (Oder), Hardy Schalitz, begrüßte der Schulleiter der neuen Oberschule, Max Sölter, am Montag, dem 22. August 2022, die ersten 74 Schülerinnen und Schüler am neuen Standort auf dem Schulcampus Finow.

„Ich freue mich sehr, mich mit Euch gemeinsam auf den spannenden Weg zu machen, diese neue Schule mit Leben zu füllen und nach Euren Bedürfnissen weiterzuentwickeln“, sagte Schulleiter Max Sölter bei der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler auf dem direkt an die Schule angrenzenden Sportplatz. „Mein Dank gilt Euch und Euren Eltern, die uns mit der Anwahl dieser neuen Schule ihr Vertrauen geschenkt haben. Zugleich bedanke ich mich bei den Verantwortlichen des Landkreises, beim Staatlichen Schulamt sowie bei allen am Bau Beteiligten, die bis zuletzt alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, diese Schule in Rekordzeit zu realisieren.“

„Wir stehen hier heute im wahrsten Sinne des Wortes auf der grünen Wiese“, erklärte Landrat Daniel Kurth. „Die Errichtung dieser Schule ist die erste von vielen Maßnahmen, mit denen wir in den kommenden Jahren unserer Überzeugung Rechnung tragen, dass allen Barnimerinnen und Barnimern die gleichen hochwertigen Bildungsmöglichkeiten offen stehen müssen. Wir stellen hierfür gerne den Rahmen. Wie dieser gefüllt wird, liegt in Ihrer Hand. Ich lade Sie herzlich ein, sich an dieser Schule einzubringen und sie aktiv mitzugestalten.“

Bevor es ans Gestalten geht, beginnt das neue Schuljahr an der frisch fertiggestellten Oberschule für die Schülerinnen und Schüler mit einer Orientierungswoche. Während die Klassenverbände die Möglichkeit haben, sich kennenzulernen, stellen die Lehrkräfte die Methoden und Angebote vor, die an der Schule zum Tragen kommen. Darüber hinaus wird es in den ersten Tagen eine Stadtralley geben, um neben dem Gebäude selbst, den Ortsteil Finow als Standort ihrer neuen Oberschule zu erkunden. Inklusive dem Schulleiter deckt das neue Kollegium, in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Gymnasium Finow, sämtliche Fächer der Sekundarstufe I am neuen Standort ab. Einen ersten Eindruck konnten die Eltern der Schülerinnen und Schüler bereits am 30. Juni 2022 gewinnen, als der erste Elternabend der Oberschule stattfand.

Das im Systembau errichtete Schulgebäude ist bekanntlich eine Übergangslösung. Bis zur Fertigstellung des Neubaus auf dem künftigen Bildungscampus an der Eberswalder Straße 106-108 bietet es bereits jetzt den ersten Schülerinnen und Schülern den notwendigen Raum, ihren individuellen Bildungsweg einzuschlagen.

Ein Provisorium ist die Schule jedoch keineswegs. Die neue Schulanlage entspricht allen Anforderungen an eine modern eingerichtete Lernumgebung. Von der Wärmeisolierung über die technische Ausstattung bis zum Brandschutz erfüllt das Gebäude sämtliche Standards moderner Schulbauten. Dazu gehören u.a. Whiteboards in allen Klassenräumen, ergonomische Arbeitsplätze, eine Mensa mit Warmausgabe und Spülküche, ein Aufzug sowie Sanitäranlagen. Damit bietet sie eine angenehme und persönliche Lehr- und Lernumgebung mit besten Voraussetzungen für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Das habe sich auch im Anwahlverhalten gezeigt, berichtet Sölter. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler hatten sich für den neuen Schulstandort interessiert.

Am bewährten Standort, dem Schulcampus Finow, profitieren die künftigen Schülerinnen und Schüler u.a. von einer sehr guten ÖPNV-Anbindung sowie von der Nähe zum Gymnasium Finow und zu dem Beruflichen Gymnasium des Oberstufenzentrums II Barnim, inklusive der bestehenden Außenanlagen für den Schulsport. Hier besteht die Möglichkeit, die Schwerpunkte Technik, Sozialwesen oder Wirtschaftswissenschaften näher kennenzulernen und gleichzeitig, nach dem Besuch der Oberschule, in 3 weiteren Schuljahren ein vollwertiges Abitur (Allgemeine Hochschulreife) zu erlangen.

Konzipiert ist die Oberschule für eine durchgängige Dreizügigkeit. In den kommenden Jahren wird sie jeweils um eine weitere Jahrgangsstufe aufwachsen. Damit die Schule pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres den Betrieb aufnehmen konnte, wurde bis zuletzt an der Herrichtung der Räumlichkeiten gearbeitet. Bis zum Sommer 2024 ist dann die Realisierung des 2. Bauabschnitts geplant. Dann bietet sie Platz für rund 350 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7 bis 10. Insgesamt wird der Landkreis dann auf Beschluss des Kreistags 5,5 Millionen Euro in den neuen Schulstandort investiert haben.

Robert Bachmann
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